JIhre Ursprünge reichen bis in die Bronzezeit zurück, doch erst in lateinischer Zeit gewann sie als Còra an Bedeutung, als Verbündete Roms. Sie war umgeben von mächtigen, noch heute sichtbaren, polygonalen Mauern, die von einer Zivilisation zeugen, die Genialität und Verteidigung zu verbinden wusste.

Bei einem Spaziergang durch die Gassen kann man die Schichtung der verschiedenen Epochen wahrnehmen: vom Tempel des Herkules und dem des Castor und Pollux, Meisterwerke römischer Architektur, bis hin zu den mittelalterlichen Kirchen wie Sant’Oliva, in der Fresken aus der Renaissance und ein Kreuzgang von seltener Eleganz zu finden sind.

Das Stadtbild bewahrt seinen mittelalterlichen Charakter mit Steinhäusern, Bögen und Treppen, die sich auf kleine Plätze öffnen, auf denen die Zeit still zu stehen scheint.

Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Museum der Stadt und des Territoriums sowie die Cappella dell’Annunziata, ein Juwel der Renaissance im Latium. Cori steht auch für Tradition: Der jedes Jahr stattfindende Palio di Cori erinnert an die alten Wettkämpfe zwischen den verschiedenen Stadtvierteln; gleichzeitig feiern religiöse Feste und Volksfeste die typischen Produkte wie Öl und Wein, das Erbe einer jahrtausendealten landwirtschaftlichen Tradition.

Die Altstadt besteht nicht nur aus Vergangenheit, sondern ist ein lebendiger Ort, der Kultur und Identität miteinander zu verweben versteht. Ein Spaziergang durch ihre Gassen bedeutet, die Geschichte einer Gemeinschaft nachzuvollziehen, die zwischen Mittelalter und Renaissance ihr Erbe bewahrt und erneuert hat und dem Besucher heute ein einzigartiges Erlebnis aus Kunst, Landschaft und Traditionen bietet.

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