Am östlichen Ende der Stadt führt eine monumentale Treppe zur sogenannten Kleinen Akropolis, die auf einem Hügel mit Blick auf die Pontinische Ebene liegt. Hier befand sich ein kleiner sakraler Komplex, der teilweise von Mauern und teilweise von künstlichen Terrassen begrenzt war.

Auf dem Gipfel befinden sich zwei Tempel, von denen heute nur noch die polygonalen Fundamente erhalten sind. Die Gottheiten, denen sie gewidmet waren, sind nicht bekannt, daher werden sie einfach als Großer Tempel und Kleiner Tempel bezeichnet.

Der Große Tempel, der auf einer Achse mit der Treppe stand, war das Hauptgebäude, das den gesamten Platz dominierte. Er hatte einen rechteckigen Grundriss mit einer großen Innenzelle und einem tiefen Pronaos, dem möglicherweise Säulen vorgelagert waren. Die oberen Teile bestanden wahrscheinlich aus verderblichen Materialien wie Holz und Lehmziegeln, während das Dach mit architektonischen Terrakottaelementen verziert war. Die sichtbaren Strukturen stammen aus dem späten 3. bis frühen 2. Jahrhundert v. Chr., aber darunter wurden Spuren eines älteren Sakralbaus gefunden.

Der Kleine Tempel, der orthogonal zum Großen Tempel ausgerichtet war, hatte eine ähnliche, aber kleinere Struktur. Auch von diesem Gebäude ist nur noch das Fundament erhalten, während der Aufbau wahrscheinlich aus den gleichen leichten Materialien bestand. An der Vorderseite sind Überreste der Treppe zu erkennen, die den Zugang ermöglichte. Der Tempel lässt sich auf das 3. bis 2. Jahrhundert v. Chr. datieren.

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